Verkehrsrecht

Verkehrszivilrecht und Regulierung von Unfallschäden

"Auch bei einfachen Verkehrsunfallsachen ist die Einschaltung eines Rechtsanwalts von vornherein als erforderlich anzusehen. Gerade die immer unüberschaubarere Entwicklung der Schadenspositionen und der Rechtsprechung zu den Mietwagenkosten, Stundenverrechnungssätzen u.ä. lässt es geradezu als fahrlässig erscheinen, einen Schaden ohne Einschaltung eines Rechtsanwalts abzuwickeln."

(OLG Frankfurt, Urteil v. 1.12.2014 - 22 U 171/13)

Sind Sie unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt worden? Dann haben Sie grundsätzlich Anspruch auf Wiederherstellung des vor dem Schadenseintritt bestehenden Zustandes (kompletter Vermögensschutz) einschließlich der Rechtsanwaltskosten, die zur Durchsetzung dieses Anspruches entstehen.

Was viele Geschädigte nicht wissen: Es gibt keine Pflicht sein Fahrzeug reparieren zu lassen. Es steht Ihnen als Unfallopfer frei, ob Sie eine Werkstatt Ihres Vertrauens auf Kosten der Versicherung mit der Reparatur beauftragen oder ob Sie sich einfach den Nettobetrag, den eine Reparatur kostet, auszahlen lassen wollen.

Es steht Ihnen also frei

  • den Schaden nur teilweise,
  • günstiger oder
  • gar nicht reparieren zu lassen.

Sie haben insbesondere das Recht, einen unabhängigen Sachverständigen Ihrer Wahl mit der Sicherung der Beweise und der Feststellung des Schadensumfangs, d.h. der Reparaturkosten, der Wertminderung sowie des Rest- und Wiederbeschaffungswerts zu beauftragen. Sollten Sie mit der Fahrzeugbegutachtung noch keinen eigenen Sachverständigen beauftragt haben, nehmen wir das gerne für Sie in die Hand und stellen den Kontakt mit langjährig erfahrenen Kfz-Sachverständigen her.

Während der Zeit der Fahrzeugreparatur oder Ersatzwagenbeschaffung können Sie zudem einen Mietwagen mieten. Wenn Sie keinen Mietwagen wünschen, steht Ihnen stattdessen eine sog. Nutzungsausfallentschädigung zu.

Die Erfahrung zeigt: Unfallgeschädigte, die durch einen versierten Verkehrsanwalt vertreten werden, erzielen regelmäßig in kürzerer Zeit einen deutlich höheren Schadensersatz als Geschädigte, die die Regulierung selbst in die Hand nehmen.

Daher sollte jede Schadensabwicklung nur mit Rechtsanwalt erfolgen, denn…

Datenschutz

Der Anwalt ist zur Verschwiegenheit verpflichtet und hält Ihre persönlichen Daten geheim, insbesondere Ihre Bankdaten durch Führung eines Anderkontos.

Interessenvertretung

Der Anwalt vertritt ausschließlich Ihre Interessen, die darin bestehen, eine möglichst schnelle und umfassende Regulierungsleistung zu erhalten.

Kostenfreiheit

Die Anwaltskosten sind Teil des Schadens und müssen vom Schädiger ersetzt werden.

Rechtsdurchsetzung

Bei zögerlicher Regulierung hat nur der Anwalt das Druckmittel der Mahnung und der Klageerhebung.

Effektivität

Nur der Anwalt weiß, was Ihnen zusteht und wie Ihre Ansprüche gründlich und zeitnah durchgesetzt werden können.

Alles aus einer Hand

Der Anwalt macht auch alle Nebenansprüche wie Schmerzensgeld, Haushaltsführungsschaden, Fahrtkostenerstattungen, Lohnfortzahlung, Schadensrenten etc. für Sie geltend.

Qualifikation

Nur der Anwalt ist der qualifizierte und der einzig staatlich legitimierte Fachmann in allen Rechtsfragen rund um das komplexe Rechtsgebiet der “Schadenregulierung”.

Wir beraten Sie gerne zu Ihren Ansprüchen und übernehmen für Sie die gesamte Schadenabwicklung.

Auslandsunfall: Wie lange dauert die Regulierung?

Schadensregulierungen nach einem Verkehrsunfall im Ausland brauchen Zeit. Allerdings lässt sich die Sache mit einer konsequenten Geltendmachung durchaus beschleunigen. So vergehen beispielsweise oftmals Wochen, nur weil irgendwelche Unterlagen nicht sofort eingereicht werden oder aber Sachverhalte nicht schlüssig dargelegt werden. Kurzum: Eine professionelle Schadensregulierung beschleunigt die Sache.

Der Schadenregulierungsbeauftragte muss innerhalb einer Frist von drei Monaten entweder den Schaden reguliert oder eine Stellungnahme erteilt haben. Diese Frist beginnt allerdings erst, wenn dem Beauftragten alle erforderlichen Unterlagen vorliegen. Reagiert der Schadenregulierungsbeauftragte innerhalb von drei Monaten nicht oder nicht hinreichend, kann sich der Geschädigte an die nationale Entschädigungsstelle – dem Verein für Verkehrsopferhilfe – wenden.

Unsere Schwerpunkte im Verkehrszivilrecht sind:

  • Abwicklung von Verkehrsunfällen
  • Schadensersatz
    • Fahrzeugschaden
    • Wertminderung
    • Nutzungsausfall
    • Schmerzensgeld
    • Verdienstausfallschaden
    • Haushaltsführungsschaden
    • Sachverständigenkosten
    • Unkostenpauschale
  • Gewährleistung bei Autokauf (Neu- und Gebrauchtwagen)
  • Abwicklung von Kasko-Schäden

Kommen Sie gerne auf uns zu, damit wir offene Fragen klären und das weitere Vorgehen gemeinsam mit Ihnen abstimmen können.


Bußgeldangelegenheiten und Ordnungswidrigkeiten

Mittlerweile, nämlich seit dem 01.05.2014, wird die Fahrerlaubnis bereits bei acht Punkten in der Verkehrssünderdatei entzogen. Daher ist ordnungsgemäßes Verhalten im Straßenverkehr wichtig, um Punkte zu vermeiden, sonst drohen empfindliche Geldbußen. Dabei kann ein Entzug der Fahrerlaubnis, aber auch die Verhängung eines Fahrverbots schwerwiegende Folgen für das Privat- und Arbeitsleben haben. Sowohl zeitlich als auch finanziell ist hier mit einem enormen Mehraufwand zu rechnen. Dies gilt natürlich in besonderem Maße für die Probezeit des Führerscheinbesitzes.

Wenn Sie bereits ein Anhörungsschreiben oder einen Bußgeldbescheid erhalten haben, machen Sie keine Angaben gegenüber den Ermittlungsbehörden und nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf.

Im Bereich der Ordnungswidrigkeiten beraten und vertreten wir Sie besonders bei folgenden Angelegenheiten:

  • Geschwindigkeitsüberschreitung
  • Rotlichtverstöße
  • Alkohol-/Drogenverstöße
  • Telefonieren am Steuer
  • Falschparken
  • Lenkzeit- und Ruheverstöße (Berufskraftfahrer)
  • Mautverstöße
  • Überladung oder falsche Sicherung der Ladung
  • Abstandsverstöße
  • Halterverfahren

Verkehrsstrafrecht

Wird Ihnen Nötigung oder Straßenverkehrsgefährdung vorgeworfen? Werden Sie mit dem Vorwurf der Unfallflucht, der Trunkenheit im Verkehr oder fahrlässigen Körperverletzung konfrontiert? Wir stehen Ihnen in verkehrsrechtlichen Strafverfahren als Strafverteidiger zur Seite, insbesondere auch zur Abwendung eines drohenden Fahrverbots oder der Entziehung der Fahrerlaubnis.

Bei Verkehrsstraftaten verteidigen wir Sie schwerpunktmäßig in folgenden Fällen:

  • Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort („Unfallflucht“)
  • Fahrlässige Körperverletzung
  • Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
  • Gefährdung des Straßenverkehrs
  • Trunkenheit im Verkehr
  • Fahren ohne Fahrerlaubnis
  • Nötigung

Fahrerlaubnisrecht

  • Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung
  • Entziehung der Fahrerlaubnis
  • Neuerteilung der Fahrerlaubnis
  • Anerkennung einer ausländischen Fahrerlaubnis

Wir vertreten Ihr Recht mit großem persönlichen Einsatz und fachlichem Know-How: Ob es sich um ein Bußgeld, Punkte oder Fahrverbot handelt oder um Schadenersatzansprüche nach einem Verkehrsunfall geht - Wir nehmen uns Ihrer Sache an! Unser juristisches Fachwissen bauen wir durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen aus, um die Qualität und Aktualität unserer Rechtsberatung zu sichern.