Wer drängelt, rast, bei Rot über die Ampel fährt oder telefoniert, riskiert ein Fahrverbot.

Wer drängelt, rast, bei Rot über die Ampel fährt oder telefoniert, riskiert ein Fahrverbot.

Ob ein Fahrverbot verhängt oder sogar die Fahrerlaubnis entzogen wird, hängt vom konkreten Verkehrsverstoß ab. Nach einem Fahrverbot bekommen Verkehrssünder den Führerschein zurück. Bei Straftaten, z.B. Alkoholfahrten ab 1,1 Promille, wird dagegen die Fahrerlaubnis entzogen. Das heißt: Mindestsperre sechs Monate. Dann wird geprüft, ob eine neue Fahrerlaubnis erteilt oder eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) nötig ist.

404839 Fahrverbote wurden im Jahr 2013 laut Kraftfahrt-Bundesamt in Deutschland verhängt.

Ein Fahrverbot kann nur in Ausnahmefällen umgangen werden, vor allem, wenn die Existenz gefährdet ist. Das gilt z.B. für Personen, die beruflich zwingend auf den Führerschein angewiesen sind. Dafür fällt dann allerdings die Geldbuße deutlich höher aus.


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